PROGRAMM 2022

 

Freitag, 21. Januar, 19.30 Uhr
Varian Fry Quartett


Werke von Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart

 

Vier Mitglieder der Berliner Philharmoniker, Marlene Ito und Philipp Bohnen (Violine), Martin von der Nahmer (Viola) sowie Rachel Helleur (Violoncello), gründeten 2012 das Varian Fry Quartett. Namensgeber sind der amerikanische Journalist und Freiheitskämpfer Varian Fry und die geografische Nähe der „Varian Fry Straße“ zur Berliner Philharmonie. Sein erstes öffentliches Konzert gab das Streichquartett bei den Osterfestspielen in Baden-Baden. Seither spielten die vier Musiker Debut-Konzerte in der Berliner Philharmonie, in New York in der Carnegie Hall sowie in Los Angeles. Jüngst unternahm das junge Quartett eine umjubelte Japan-Tournee.

Auf dem Programm ihres Bad Aiblinger Konzerts steht zunächst Franz Schuberts für sein Entstehungsjahr 1820 bahnbrechender Streichquartettsatz in c-Moll. Es folgt das „Dissonanzenquartett“, ein Höhepunkt in Mozarts kammermusikalischem Schaffen, und nach der Pause Franz Schuberts bekanntes „Rosamunde“-Quartett.

 


Donnerstag, 17. Februar, 19.30 Uhr
Herbert Schuch


Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven

 

Herbert Schuch ist erneut bei Klassik! Bad Aibling vertreten. Er gilt mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD-Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation und ist ein vielgefragter Solist und Kammermusiker auf nationalen und internationalen Konzertpodien.
Ich will Musik nicht nur zum Klingen, sondern auch zum Sprechen bringen“. Herbert Schuchs Suche nach Kommunikation zwischen Podium und Publikum sowie sein besonderes Gespür für die Wesensverwandtschaft zwischen Komponisten hat zu aufsehenerregenden Aufnahmen und gefeierten Soloprogrammen geführt. In der letzten Zeit hat er sich vermehrt mit der Musik Ludwig van Beethovens auseinandergesetzt. 
Und so bringt er auch in einer bemerkenswerten Kombination vier späte Klaviersonaten Beethovens mit in den Kurhaus-Konzertsaal, darunter die selten zu hörende „Pastorale“ Op. 28 und die berühmte „Sturm“-Sonate Op. 32,2.


Freitag, 18. März, 19.30  Uhr
Friedemann Wuttke &
AmalienQuartett


Werke von Heitor Villa Lobos, Maurice Ravel und Luigi Boccherini


Ebenso ein gerne gesehener Gast in der Aiblinger Klassikreihe ist der Gitarrist Friedemann Wuttke  Längst hat er sich einen festen Platz in der vordersten Reihe der deutschen Gitarristen erspielt. Gerne lädt er sich musikalische Mitreiter aufs Podium ein und so konzertiert er diesmal mit dem AmalienQuartett. Die vier passionierten Kammermusikerinnen feierten ihr gemeinsames Debüt 2011 in Karlsruhe. Die jungen Musikerinnen gehören allesamt renommierten Orchestern an, wie der Badischen Staatskapelle, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz oder der Staatsoper Stuttgart.

Den Auftakt dieses Konzertes bestreitet Friedemann Wuttke alleine mit den „Cinq Preludes“ des spanischen Gitarrenvirtuosen Heitor Villa-Lobos. Anschließend spielt das AmalienQuartett Maurice Ravels wunderbares Streichquartett in F-Dur. Nach der Pause stehen zwei Werke von Luigi Boccherini für Streichquartett, Gitarre und Kastagnetten auf dem Programm, so zuletzt das rassige Gitarrenquintett Nr. 4 „Fandango“.

 

 

Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr
Arcis meets Gromes-Riem

 

The French American Connection

Werke von Camille Saint-Saens, Claude Debussy, 
Maurice Ravel, Leonard Bernstein und George Gerschwin

 

Raphaela Gromes, mittlerweile eine der bekanntesten deutschen Cellistinnen, war erstmals 2017 mit der Württembergischen Kammerphilharmonie und einem umjubelten Konzert bei „Klassik! Bad Aibling“ zu Gast. Nun bringt sie mit ihrem ständigen Klavierpartner Julian Riem und dem Münchner Arcis Saxophon Quartett ein außergewöhnliches Programm mit in die Kurstadt. In diesem vereinen sich in den unterschiedlichsten Kombinationen vom Trio bis zum Sextett Kompositionen von Saint-Saens bis Gershwin. Camille Saint-Saens’ virtuoses und mitreißendes Cellokonzert, das noch tief in der Romantik verwurzelt ist, steht neben einer Sonate für Violoncello und Klavier von Claude Debussy und Maurice Ravels „Rapsodie Espagnole“. Schließlich sind auch Leonard Bernstein mit einem Quartett-Arrangement aus der „West Side Story“ und George Gershwin vertreten, der die flirrenden Sounds der New Yorker Clubs mit dem Pariser Großstadt-Charme verband und die Jazzmusik verschmolz mit spätromantischen Orchesterklängen.


 15- minütig Einführung jeweils um 19 Uhr